Der Stromverbrauch einer Wärmepumpe pro Jahr wird von mehreren entscheidenden Faktoren beeinflusst. Eine hohe Systemeffizienz (JAZ), günstige klimatische Bedingungen, eine optimale Gebäudedämmung und regelmäßige Wartung sind die Schlüsselkomponenten für einen niedrigen Energieverbrauch. Mit unserem Online-Rechner kannst du deinen individuellen Verbrauch berechnen und gezielt Optimierungspotenziale identifizieren. So kannst du nicht nur Kosten sparen, sondern auch einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.
Indem du diese Faktoren berücksichtigst und entsprechende Maßnahmen ergreifst, stellst du sicher, dass deine Wärmepumpe effizient arbeitet und du langfristig von geringeren Stromkosten profitierst.
Die Jahresarbeitszahl (JAZ) gibt an, wie viel Heizenergie pro eingesetzter Kilowattstunde Strom erzeugt wird. Moderne Wärmepumpen erreichen häufig Werte zwischen 3 und 5.
Die Außentemperatur hat einen großen Einfluss auf den Energiebedarf:
Die Qualität der Dämmung spielt eine wesentliche Rolle:
Ein optimal gewartetes System arbeitet effizienter:
Hier erfährst du, welche Werte du in unseren Online-Rechner eingeben musst, um ein präzises Ergebnis – wie im angezeigten Bild dargestellt – zu erhalten. Anhand dieser Angaben wird dein individueller Energiebedarf und die Wirtschaftlichkeit einer neuen Heizanlage berechnet. Im Folgenden die detaillierten Eingabefelder:
Was ist gefragt?
Hier gibst du an, ob es sich bei deiner Immobilie um einen Neubau oder einen Bestandsbau handelt.
Warum ist das wichtig?
Neubauten erfüllen in der Regel aktuelle Dämmstandards, während Bestandsbauten oft andere energetische Voraussetzungen bieten. Dies wirkt sich direkt auf den Energiebedarf und die Auswahl des Heizsystems aus.
Was ist gefragt?
Wähle den passenden Gebäudetyp (z. B. Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus, Reihenhaus etc.).
Warum ist das wichtig?
Unterschiedliche Gebäudetypen haben spezifische Berechnungsgrundlagen – von der Raumaufteilung bis zur thermischen Gebäudehülle. So wird der Energiebedarf genauer ermittelt.
Was ist gefragt?
Gib das Baujahr deiner Immobilie an.
Warum ist das wichtig?
Das Baujahr liefert Hinweise auf die damals geltenden Installationsstandards und die Qualität der Dämmung. Ältere Gebäude weisen oft höhere Wärmeverluste auf, was den Stromverbrauch der Wärmepumpe beeinflusst.
Was ist gefragt?
Die Gesamtwohnfläche deiner Immobilie.
Warum ist das wichtig?
Die Wohnfläche ist ein entscheidender Faktor zur Ermittlung des Energiebedarfs. Je größer die Fläche, desto höher ist in der Regel auch der Heizbedarf, was sich auf die Betriebskosten auswirkt.
Was ist gefragt?
Welches Heizsystem wird derzeit verwendet (z. B. Öl, Gas, Fernwärme)?
Warum ist das wichtig?
Der Vergleich zwischen dem bestehenden und einem potenziell neuen System ermöglicht es, die Einsparpotenziale und Wirtschaftlichkeit einer Umrüstung auf eine effizientere Technologie zu berechnen.
Was ist gefragt?
Das Jahr, in dem deine aktuelle Heizung installiert wurde.
Warum ist das wichtig?
Das Alter der bestehenden Heizung liefert Hinweise auf den Effizienzstandard. Ältere Anlagen arbeiten oft weniger effizient als moderne Systeme, was sich in den Verbrauchswerten widerspiegelt.
Was ist gefragt?
Welche Art von Heizkörpern in deiner Immobilie verwendet werden (z. B. Radiatoren, Fußbodenheizung).
Warum ist das wichtig?
Unterschiedliche Heizkörper benötigen verschiedene Vor- und Rücklauftemperaturen, die den Energieverbrauch beeinflussen. Diese Information hilft dabei, den idealen Betriebspunkt für das neue Heizsystem zu ermitteln.Aufzählungszeichen sowie kursiver oder fetter Schriftart hervorheben und Links hinzufügen.
Was ist gefragt?
Wie das Warmwasser in deiner Immobilie erzeugt wird (z. B. über die Heizung, separate Boiler oder Solaranlagen).
Warum ist das wichtig?
Die Warmwasseraufbereitung ist eng mit dem Heizsystem verknüpft und trägt zum Gesamtenergieverbrauch bei. Eine effiziente Warmwasserbereitung kann den Jahresverbrauch erheblich senken.
Auf Grundlage dieser Eingaben berechnet der Rechner unter anderem:
Das Ergebnis wird dir in einer übersichtlichen Darstellung (wie im angezeigten Bild) präsentiert, sodass du sofort erkennen kannst, wie sich deine individuellen Daten auf den Stromverbrauch und die Wirtschaftlichkeit deiner Heizanlage auswirken.
Mit diesen detaillierten Angaben erhältst du einen exakten Einblick in deinen aktuellen Energiebedarf und die potenziellen Einsparungen, die sich durch eine Modernisierung oder den Wechsel des Heizsystems erzielen lassen. So kannst du fundierte Entscheidungen treffen und langfristig Kosten sparen.
Um den Einfluss energetischer Standards auf die Heizkosten zu verdeutlichen, betrachten wir zwei Szenarien für Einfamilienhäuser mit ca. 200 m² Wohnfläche und bisheriger Gasheizung. Dabei wird jeweils ein Arbeitspreis von 0,37 €/kWh zugrunde gelegt – die Grundgebühr ist in beiden Fällen bereits inkludiert.
Der Arbeitspreis für Wärmepumpenstrom variiert je nach Region, Anbieter und gewähltem Tarif. In vielen Berechnungen und Vergleichsrechnern wird häufig ein Standardtarif von etwa 0,37 € pro kWh als Basis verwendet – das entspricht rund 37 Cent pro Kilowattstunde.
Allerdings liegen die tatsächlichen Preise häufig im Bereich zwischen 0,30 und 0,40 € pro kWh. Diese Schwankungen ergeben sich aus verschiedenen Faktoren wie:
Regionale Unterschiede: Abhängig vom Netzbetreiber und lokalen Gegebenheiten können die Preise variieren.
Tarifgestaltung: Spezielle Wärmepumpentarife oder Ökostromtarife können abweichen.
Vertragsbedingungen: Laufzeiten, Boni und andere Vertragskonditionen beeinflussen den Endpreis.
Für eine exakte Kostenkalkulation empfiehlt es sich, aktuelle Angebote zu vergleichen oder direkt bei deinem Stromanbieter nachzufragen. So stellst du sicher, dass deine Berechnungen mit den realen Tarifen übereinstimmen.
Altbau (40 Jahre)
Bei einem Altbau sind häufig ältere Dämmstandards und veraltete Heizsysteme zu finden, was zu einem deutlich höheren Energieverbrauch führt. Die veraltete Bauweise lässt mehr Wärme entweichen, weshalb mehr Energie aufgewendet werden muss, um ein angenehmes Raumklima zu erzielen. Dies spiegelt sich in den jährlichen Heizkosten von rund 6.541 € wider.
Neubau
Ein Neubau erfüllt in der Regel aktuelle Dämm- und Effizienzstandards. Durch verbesserte Bauweise, moderne Fenster und eine optimierte Heiztechnik reduziert sich der Wärmeverlust erheblich. Dies führt zu einem wesentlich geringeren Energieverbrauch von rund 8.400 kWh/Jahr, was sich in deutlich niedrigeren Heizkosten von ca. 3.551 € im Vergleich zum Altbau niederschlägt.
Diese Beispielrechnung zeigt deutlich, wie sich der energetische Zustand eines Gebäudes auf den jährlichen Stromverbrauch und somit auf die Heizkosten auswirkt:
Diese Zahlen unterstreichen, wie wichtig energetische Sanierungen und der Umstieg auf moderne Heizsysteme sind, um langfristig Kosten zu sparen und den Energieverbrauch zu senken.
Nutzen Sie diese Erkenntnisse, um bei zukünftigen Investitionen in die Haustechnik fundierte Entscheidungen zu treffen – sei es im Rahmen einer Sanierung oder eines Neubaus.
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